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Auf dieser
Seite will ich Ihnen die Unterschiede meines Konzeptes zu den
bestehenden Methoden der Nichtraucher-Experten aufzeigen. Es geht
darum, verschiedene Irrtümer aufzuzeigen, die Ihnen das Aufhören
erschweren oder sogar unmöglich machen. Ich will, dass Sie
als aufhörwilliger Raucher auch wirklich Erfolg haben, denn
allzu viele Chancen zum Aufhören werden Sie sich vermutlich
nicht geben. Daher habe ich Ihnen auch an anderer Stelle eine
Bücherliste zusammengestellt, damit
Sie sich umfassend informieren können. Die Experten, die
meiner Sichtweise am nächsten kommen, sind Allen Carr, Vera
Kaltwasser und Jan Geurtz.
Übrigens:
Manches, das Sie hier lesen werden, klingt abenteuerlich. Ich
weiss, dass ich mit meiner Meinung (bisher) in der absoluten Minderheit
bin und eben nicht der herrschenden Meinung unserer Gesellschaft
entspreche. Bevor Sie beginnen zu lesen, bedenken Sie aber bitte:
Die herrschende Meinung über eine Sache kommt nicht dadurch
zustande, dass jeder, der diese Meinung vertritt, sie auch wirklich
vertritt, sondern dadurch, dass sich die Masse oft keine weiteren
Gedanken darüber macht und / oder es einfacher ist, mit dem
Strom mitzuschwimmen.
Vieles, das
auf unserem Planeten geschieht, können wir nicht beweisen.
Daher müssen wir oft nach unseren Instinkten handeln. Ich
kann z.B. nicht beweisen, dass ich nie mehr rauchen werde. Trotzdem
weiss ich es. Sie brauchen aber nicht nur nach Ihrem Instinkt
zu gehen, wenn Sie meine Sicht verstehen wollen, sondern auch
nach Ihrer ganz einfachen Logik.
- Ganz wichtig
ist mir, sehr deutlich herauszuheben, dass ich eben keine
Methode anbiete, denn davon haben wir inzwischen wirklich
genug. Methoden tragen sogar zur psychischen Abhängigkeit
des Rauchers bei. Es geht letztlich "nur" darum, die
Sichtweise und Einstellung der Gesellschaft zu ändern.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dazu brauche ich keine
"Stefan-Back-Methode". Ausserdem lenken Methoden vom
eigentlichen Problem ab, wenn endlos diskutiert wird, welche
Methode denn jetzt besser ist? Ich möchte mich bewusst
von der Methoden-Vielfalt abgrenzen, denn dadurch stärken
wir nur das Rauchen.
- Um eine
Krankheit zu heilen, muss man alle Ursachen nicht nur
erkennen, sondern auch therapieren können. Alle mir bekannten
Methoden gehen nicht umfassend an die Ursachen heran, sondern
praktizieren entweder nur eine oberflächliche Symptombehandlung
(z.B. die Verabreichung von Nikotinersatzprodukten), oder vergessen
wichtige Aspekte der Sucht.
- Auch die
von Allen Carr dargelegte "Gehirnwäsche" in Kombination
mit dem Nikotin umfasst nicht alle Aspekte. Beispielsweise fehlt
die Erklärung der nachweislichen Gehirnveränderung
aufgrund jahrelangen Rauchens (Stichwort Nikotinrezeptoren).
Ausserdem ist der Begriff der Gehirnwäsche (sicherlich
bewusst) sehr emotional und subjektiv geprägt. Es reicht
oft auf Dauer nicht aus, die Gehirnwäsche rückgängig
zu machen. Vielmehr muss sich der frischgebackene Nichtraucher
umprogrammieren. Der Begriff "Programmierung"
ist der umfassendere und neutralere Begriff.
- Sämtliche
Experten und Methoden gehen von einer mehr oder weniger großen
Bedeutung des Nikotins aus, wenn man das Rauchen beenden will.
Die überwiegende Mehrzahl der Experten gehen von einer
sehr starken Wirkung aus, einige wenige nur von einer sehr geringen
Wirkung. Die Wahrheit ist: Nachdem man die Entscheidung getroffen
hat, nie mehr zu rauchen und Nichtraucher ist, spielt das Nikotin
absolut keine Rolle mehr. Das Nikotin spielt nur eine
sehr untergeordnete Rolle während des aktiven Rauchens.
- Mit dem
Nichtrauchen verbessert sich die Lebensqualität,
das ist unbestritten. Kein Experte hat bisher aber den Zusammenhang
hergestellt und erklärt, was eigentlich eine hohe Lebensqualität
ausmacht.
- Die Ursachen,
warum ein Raucher weiterraucht, sind seine Ängste.
Welche Ängste aber hat er? Wenn er diese nicht genau kennt,
kann er sie auch nie komplett abbauen. Daher habe ich die einzelnen
Ängste detailliert erläutert. Wichtig ist auch, dass
der Nichtraucher vermeidet, jemals wieder in die Spirale
seiner Ängste und psychischen Abhängigkeit zu
geraten.
- Rauchen
wird in aller Regel nicht als eine Krankheit angesehen, höchstens
als Sucht, die eine Krankheit verursachen kann. Das stimmt jedoch
nicht. Das Rauchen selbst ist eine Krankheit, eine chronische
Krankheit, eine Zwangserkrankung. Diese Konkretisierung
ist für die Therapie eines Rauchers sehr wichtig.
- Die meisten
Experten gehen von schweren körperlichen und psychischen
Entzugserschnungen aus. Einige Experten gehen nur von psychischem
Entzug aus. Manche meinen sogar, dass man den Entzug geniessen
kann. Die Wahrheit ist: Es gibt (unter bestimmten Voraussetzungen)
überhaupt keine Entzugserscheinungen, weder körperliche
noch psychische. Schon vom Wort her kann es keinen Entzug geben,
wenn Sie die Entscheidung treffen. Das einzige, das Ihnen widerfahren
wird, sind harmlose körperliche Begleiterscheinungen und
Gedanken ans Rauchen.
- Die psychische
Abhängigkeit wird durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt.
Ein sehr wesentlicher ist das Vokabular, das wir verwenden.
Wir sprechen vom Genussraucher, vom Tabakgenuss, von Entzug.
Wir geben das Rauchen auf, anstatt es einfach nur zu beenden.
Bei einigen Büchern steht sogar im Titel "das Rauchen
aufgeben". Keine Methode hat den grossen Einfluss des Vokabulars
auf die psychische Abhängigkeit bisher beachtet.
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