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"Es
ist weniger schwierig, Probleme zu lösen,
als mit Ihnen zu leben."
Pierre Teilhard de Chardin
Tipps zur Raucherentwöhnung
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Gerade
beim Thema Rauchen gibt es eine Vielzahl von Irrtümern
in unserer Gesellschaft. Lassen Sie sich davon nicht beirren.
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Verwenden
Sie keine Methode, denn es gibt keine mir bekannte Methode, die alle
Ursachen der Sucht erfasst und das Rauchen komplett darstellt. Im Gegenteil,
durch die meisten Methoden werden Sie abhängiger als vorher. Sie brauchen
ohnehin keine Methode, um zur richtigen Einstellung, d.h. zur richtigen
Sichtweise gelangen.
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Hierzu
gehört auch, dass es nicht darum geht, mit Leichtigkeit aufzuhören, sondern
v.a. mit großer Sicherheit. Unter bestimmten Voraussetzungen findet man das
Aufhören auch leicht. Letzlich gibt es nur einen einzigen, wirklich guten
Weg aus der Sucht – und das ist der einfachste und sicherste Weg zugleich!
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Reduzieren
Sie niemals, denn das macht die Zigarette wertvoller und erschwert das
Aufhören unnötig. Sie versuchen dann Gelegenheitsraucher zu werden und werden
dabei noch abhängiger als vorher. Hören Sie an einem bestimmten festgelegten
Datum komplett auf.
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Der
beste Zeitpunkt ist derjenige, der zunächst am schwersten erscheint, z.B.
vor dem Urlaub oder vor einer wichtigen Prüfung. Aber je schneller Sie dann
wissen, frei zu sein, umso besser.
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Hierzu
gehört auch, ganz normal weiter zu leben. Sie brauchen weder Ihre
Ernährung umzustellen, noch auf Ihr Bier zu verzichten, noch Kneipen oder Partys
oder gar Raucher meiden. Leben Sie einfach so weiter wie bisher, nur eben ohne
Zigaretten.
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Werden
Sie nicht Ex-Raucher, sondern Nichtraucher, denn als Ex-Raucher sehen Sie
sich immer noch ein bißchen als Raucher an.
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Nichtraucher
sind Sie sofort nach der letzten Zigarette. Sie müssen darauf nicht länger
warten. Lassen Sie sich nicht durch andere Raucher, Ex-Raucher etc.
verunsichern, die meinen, dass man nie weiss, ob man nicht doch wieder anfängt.
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Verwenden
Sie keine Hilfsmittel wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis,
etc., auch keine Medikamente wie z.B. Zyban. Die Verwendung von Hilfsmitteln
erschweren das Aufhören nur, da auch hier die Ursachen des Rauchens nicht
angegangen werden.
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Seien
Sie sich bewusst, dass das Nikotin beim Aufhören nicht die geringste Rolle
spielt, v.a. nicht für Ihren Erfolg. Daher gibt es auch kein
Nikotinmonster oder ähnliches, das Sie bekämpfen müssen. Sie werden u.U. für
ein paar Tage ein bißchen ein Hungergefühl bekommen.
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Glauben
Sie nicht an Entzugserscheinungen, weder an körperliche noch an psychische. Wenn
Sie die endgültige Entscheidung treffen und nicht an den Entzug glauben, sowie
keine Verlustängste beim Aufhören haben, gibt es keinen Entzug. Es gibt
stattdessen nur geringe körperliche Begleiterscheinungen und Gedanken ans
Rauchen.
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Glauben
Sie auch nicht an eine Gewichtszunahme. An Gewicht nehmen Sie nur zu,
wenn Sie sich falsch ernähren, d.h. einfach zu viel und / oder das falsche
essen. Das tun Sie dann, wenn Sie mit Verlust die letzte Zigarette rauchen und
dann ein Problem damit haben. Dann greifen Sie v.a. zu Ersatzbefriedigungen wie
Schokolade, etc.
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Glauben
Sie auch nicht, dass Sie auf den großen Geschmack der Freiheit, d.h. der
Zigarette verzichten müssen. Zigaretten sind giftig und Gifte können
nicht schmecken. Der Geschmack, den Sie meinen, ist die Reduzierung der
Entzugserscheinungen zwischen den Zigaretten. Hinzu kommt, dass Ihnen der
Genuss von Tabak ein ganzes Leben lang eingeredet wurde.
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Ändern
Sie Ihr Vokabular und damit Ihr Denken. Geben Sie das Rauchen nicht
auf, sondern beenden es. Streichen Sie den Genussraucher aus Ihrem Vokabular,
denn es hat ihn nie gegeben. Es gibt keinen Tabakgenuss.
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Die Sucht
entsteht zu 100% im Gehirn. Sie sind süchtig nach der geglaubten Wirkung
eines Suchtmittels, z.B. des Nikotins. Glauben Sie nicht mehr an die
suggerierten Wirkungen eines Mittels, sind Sie automatisch und sofort frei,
denn das Verlangen ist erloschen! Es ist unmöglich, von einem Stoff, gleich
welcher Art, abhängig zu werden!
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Versuchen
Sie für einen Augenblick die Zigarette losgelöst von allen, Ihnen eingeredeten
Wirkungen zu betrachten. Ist es nicht so, dass dabei nur ein kleines, giftiges,
weißes Papierröllchen übrig bleibt, das Tabak enthält?
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Sehen
Sie das Rauchen nicht als Gewohnheit oder kleines Laster an, sondern als Sucht. Jede
Sucht ist eine Zwangserkrankung. Es ist aber keine Nikotinsucht, sondern
eine Rauchsucht, da das Nikotin beim Aufhören keine Rolle spielt.
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Streichen
Sie auch den hoffnungslosen Raucher aus Ihrem Kopf. Es
gibt ihn v.a. deshalb nicht, da die Rauchsucht nicht angeboren ist. Sie werden
nicht süchtig geboren, sondern dazu gemacht. Den hoffnungslosen Raucher, der
nie von seiner Sucht wegkommt, gibt es genauso wenig, wie den Genussraucher.
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Kommen
Sie nicht auf die Idee, auf Lights oder Zigarillos umzusteigen.
Dadurch leben Sie nicht gesünder oder besser, und es ist genauso sinnlos, als
wenn Sie „normale“ Zigaretten rauchen würden. Außerdem werden Sie dadurch noch
abhängiger.
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Freuen
Sie sich nach der letzten Zigarette, dass Sie es endlich geschafft
haben und seien Sie nicht traurig darüber. Im Gegenteil, denn Sie haben nur
Vorteile. Sie leben freier, gesünder, haben ohne Sucht mehr Selbstvertrauen,
mehr Selbstachtung, mehr Geld, mehr Sinnesfreuden. Nachteile gibt es
nicht!!!
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Wenn Sie
mit dem Rauchen aufhören, müssen Sie nur Ihr Gehirn umprogrammieren. Vor
der letzten Zigarette können Sie alle Irrtümer über das Rauchen, die Sie jetzt
noch als Raucher haben, beseitigen. Nicht beseitigen können Sie jedoch Ihre
Gehirnveränderungen, die sich nachweislich durch das Rauchen, v.a. nach vielen
Jahren gebildet haben. Es haben sich sog. Nikotinrezeptoren gebildet und Ihr
Gehirn wird noch eine lange Zeit anders arbeiten und immer wieder Impulse für
eine Zigarette abgeben. Das macht aber nichts, es sind nur falsche Gedanken.
Ich vergleiche es mit der Umstellung der Währung von DM auf Euro, auch ein
jahrelanger Prozess, der uns keine schlaflosen Nächte bereitet (hat).
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Treffen
Sie eine endgültige Entscheidung und versuchen Sie nicht nur,
mit dem Rauchen aufzuhören, sondern tun Sie es einfach. Zweifeln Sie nie an der
Richtigkeit Ihrer Entscheidung.
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Es
gibt keinen Trick, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Der Trick ist, zu
durchschauen, dass es keinen Trick gibt.
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Seien
Sie sich jeden Tag bewusst, dass Sie als Nichtraucher eine deutlich höhere
Lebensqualität haben. Sie leben jetzt wieder so, wie Sie von Natur aus
leben sollten, nämlich ohne Zigaretten.
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