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"Rauchen befriedigt nur vermeintlich die Sehn-
Sucht, es verhindert die wahre Suche."
Vera Kaltwasser

                   
Neuigkeiten rund ums
Nichtrauchen








Ich habe Ihnen hier einige ganz interessante Informationen zum (Nicht)Rauchen zusammengestellt. Machen Sie sich ihr eigenes Bild...

Die Themen im Überblick:

26.02.2004 |

Start der bundesweiten Kampagne Rauchfrei 2004

10.02.2004 |

Rauchen wird ab 01. März 2004 wieder teurer

23.01.2004 |

Rauchen kann Multiple-Sklerose-Risiko verdoppeln

21.11.2003 |

Rasante Regeneration nach Rauchstopp

21.11.2003 |

10 Euro für eine Schachtel!

21.11.2003 |

Künast gegen Tabakanbau

18.10.2003 |

Berliner Morgenpost: Rauchen wird ab Januar teurer

07.10.2003 |

ödp verurteilt Klage gegen europäisches Tabakwerbeverbot: Bundesregierung fördert damit durch Rauchen verursachten Krebs

15.09.2003 |

Kindesmisshandlung Passivrauchen

08.09.2003 |

Richtlinie über Herstellung, Aufmachung und Verkauf von Tabakerzeugnissen

01.07.2003 |

EU-Tabakrichtlinie: Zigaretten enthalten künftig weniger Teer und Nikotin

21.05.2003 |

WHO beschließt einstimmig Anti-Tabak-Konvention

16.05.2003 |

Erhöhung der Tabaksteuer schafft Arbeitsplätze!

19.02.2003 |

Gesetzgeber fördert Raucherentwöhnung

18.02.2003 |

Atemwegs- Erkrankungen an der Spitze

08.01.2003 |

Landesgesundheitskonferenz zum Tabakwerbeverbot

17.12.2002 |

Deutsche gegen Tabakwerbung


                            

26.02.2004 | Start der bundesweiten Kampagne Rauchfrei 2004

Zum dritten Mal rufen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Deutschlands größter Rauchstopp-Aktion auf. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist Schirmherrin der Aktion. Ziel von „Rauchfrei 2004“ ist es, möglichst viele Raucherinnen und Raucher in Deutschland zu motivieren, vier Wochen lang, ab dem 1. Mai 2004, nicht zu rauchen und ihnen damit den langfristigen Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit zu erleichtern.

Zum dritten Mal rufen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Deutschlands größter Rauchstopp-Aktion auf. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist Schirmherrin der Aktion.

Ziel von „Rauchfrei 2004“ ist es, möglichst viele Raucherinnen und Raucher in Deutschland zu motivieren, vier Wochen lang, ab dem 1. Mai 2004, nicht zu rauchen und ihnen damit den langfristigen Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit zu erleichtern. Die Aktion startet bereits am Aschermittwoch, dem 25. Februar 2004, um den Raucherinnen und Rauchern ausreichend Zeit zur Vorbereitung ihres Ausstiegs zu geben.

Die Kampagne bietet Motivation zum Rauchverzicht auch durch finanzielle Anreize: Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro sind zu gewinnen. Beteiligen können sich auch Nichtraucher: Wenn sie Raucherinnen und Raucher zur Teilnahme motivieren und während des Ausstiegs aktiv unterstützen, haben sie die gleichen Gewinnchancen wie Raucher – sie müssen sich auf der Anmeldung als Helfer eintragen.

Teilnahmekarten sind in allen Apotheken sowie in den Geschäftsstellen der AOK und der Barmer Ersatzkasse erhältlich. Die Anmeldung kann auch online erfolgen unter www.rauchfrei2004.de.

"Jedes Jahr sterben in Deutschland zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens", so die Schirmherrin des Wettbewerbs, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. "Die Zahl ist dramatisch und macht deutlich, dass wir in unseren Anstrengungen gegen das Rauchen nicht nachlassen dürfen und nicht nachlassen werden. Nichtrauchen ist dabei der beste Weg, damit es gar nicht erst zu gesundheitlichen Schäden kommt.
Der Wettbewerb "Rauchfrei 2004" ist eine große Chance, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Raucherinnen und Raucher, aber auch Helfer, an dem Wettbewerb beteiligen."

„Die Lebenserwartung von Rauchern liegt deutlich unter der von Nichtrauchern. Während 80% der Nichtraucher das 70. Lebensjahr erreichen, gelingt dies nur 50-70% der Raucher, abhängig von der Anzahl der gerauchten Zigaretten“ erklärt Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum. „Rauchfrei 2004“ bietet Rauchern die Motivation zum Rauchstopp. Erwartet wird eine Beteiligung von über 100 000 Teilnehmern.“

Die Ergebnisse der letzten Nichtraucherkampagne „Rauchfrei 2002 – 10.000 Euro zu gewinnen!“ sind ermutigend:
Über 90 000 Raucherinnen und Raucher nahmen im Jahr 2002 teil. In einer Stichprobenbefragung 12 Monate nach der Kampagne gaben 22% der Teilnehmer an, seit der Aktion Nichtraucher zu sein, weitere 39% der Teilnehmer haben ihren Konsum reduziert. Dieses Ergebnis zeigt, dass durch eine massenmediale Kampagne Verhaltensänderungen angestoßen werden können, die dauerhaft sind.

„Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fördert mit Nachdruck diese ermutigende Kampagne, bei der auch jugendliche Raucherinnen und Raucher angesprochen werden“, erklärt Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „38 Prozent der 12 bis 25Jährigen Jugendlichen rauchen, wie die jüngste Repräsentativuntersuchung der BZgA aus dem Jahr 2001 zeigt. Vor allem in der Gruppe der 12 bis 17Jährigen ist die Raucherquote Mitte der 90er Jahre angestiegen und seitdem auf einem hohen Niveau geblieben. Nikotin ist neben Alkohol nach wie vor das Suchtmittel Nummer 1. Deshalb gilt es ganz besonders, die Jugendlichen vom Rauchen abzuhalten bzw. Wege zum Nichtrauchen aufzuzeigen. Indem wir die Aktion „Rauchfrei 2004“ nun schon zum dritten Mal in Deutschland durchführen steigt ihr Bekanntheitsgrad von Mal zu Mal. Sie ist ein wichtiger Impuls für viele Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen“, so Dr. Pott.

Eine Vielzahl von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen unterstützen die Aktion aktiv, darunter die Bundesärztekammer, Bundeszahnärztekammer, Deutsche Herzstiftung, Deutsche Lungenstiftung, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, Bundesvereinigung für Gesundheit, Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren, Deutscher Sportbund, Krankenkassen, Gesundheitsämter, Kliniken, Praxen, Betriebe wie DaimlerChrysler, Audi, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Siemens und viele andere.

Mehr Informationen zu dieser Aktion gibt es auch auf der Website www.rauchfrei2004.de.


10.02.2004 | Rauchen wird ab 01. März 2004 wieder teurer

Raucher müssen von März an im Schnitt 40 Cent mehr für eine Normalschachtel Zigaretten bezahlen. Damit werden die Preise zeitgleich zum Anstieg der Tabaksteuer erhöht. Nach Angaben des Verbandes der Zigarettenindustrie gingen jedoch nur 12 Cent des Aufschlages an Industrie und Handel. Den Rest machten die erhöhte Tabak- und Mehrwertsteuer aus. Im Dezember und im September 2005 sollen die Preise noch einmal um jeweils etwa 30 Cent steigen.


23.01.2004 | Rauchen kann Multiple-Sklerose-Risiko verdoppeln

Eine norwegische Studie mit 22.000 Teilnehmern hat nachgewiesen, dass Raucher deutlich gefährdeter sind an Multipler Sklerose zu erkranken.

Wissenschaftler der Universität Bergen fanden heraus, dass der Risikoanstieg bei Männern mit 2,75-fach höher war als bei Frauen mit 1,61-fach. Die Erhöhung des Risikos stand in keinem Zusammenhang damit, ob beim Auftreten der ersten Symptome noch geraucht wurde oder nicht, berichtet die BBC.

Untersucht wurden die Daten von 22.312 Teilnehmern im Alter von 40 bis 47 Jahren. Sie wurden nach ihrem Zigarettenkonsum und nach einer Erkrankung an Multipler Sklerose befragt. Bei 87 Teilnehmern war Multiple Sklerose diagnostiziert. Die Krankheit brach durchschnittlich 15 Jahre nach dem Beginn des Rauchens aus. Der leitende Wissenschaftler Trond Riise hofft, dass diese Forschungsergebnisse neue Erkenntnisse über die Ursachen Multipler Sklerose liefern können. Die Studie wurde im Fachmagazin Neurology (http://www.neurology.org) veröffentlicht.


21.11.2003 | Rasante Regeneration nach Rauchstopp

Für Raucher ist der Verzicht auf Zigaretten nicht nur ein erster großer Schritt auf dem Weg zu mehr Gesundheit.Die Regeneration der Körpers passiert auch beeindruckend schnell:

In der Pressemitteilung zum diesjährigen Deutschen Lungentages (Oktober 2003) erinnern die Fachleute noch einmal daran, wie rasant die positiven gesundheitlichen Auswirkungen einsetzen, nämlich bereits nach nur acht Stunden. Außerdem sinke nach 24 Stunden das Risiko eines plötzlichen Herzinfarkts, erholten sich innerhalb von zwei bis drei Monaten Kreislauf- und Lungenfunktion, verbesserten sich die Durchblutung vom Kopf bis zu den Zehenspitzen und würden viele Körperfunktionen (z. B. Geschmacks /Geruchsempfinden) optimiert. Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken sinke von Jahr zu Jahr und liege nach 10 bis 15 Jahren Zigarettenabstinenz wieder auf dem Wert eines Nichtrauchers.


21.11.2003 | 10 Euro für eine Schachtel!

Die geplante Tabaksteuererhöhung ist laut Michael Adams, Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg, ein richtiger, wichtiger, aber zu kleiner Schritt.

Er plädierte in der Süddeutschen Zeitung (08.10.2003) dafür, dass Zigaretten noch viel teurer werden müssen. Denn: Von Wirtschaftswissenschaftlern werde seit Jahrzehnten gefordert, die Tabaksteuern erheblich anzuheben, um die mit dem Rauchen verbundenen sozialen Kosten zu mindern. Diese umfassen die direkten medizinischen Kosten, die Kosten von Arbeitsausfällen aufgrund von Krankheiten und vorzeitigem Tod sowie die Kosten für zerstörte Lebenserwartung. Insgesamt beliefen sich diese Schäden in Deutschland jährlich auf 79 Milliarden Euro. Bei einem Absatz von 140 Milliarden Zigaretten im Jahr müsse daher der Volkswirtschaft richtige Preis pro Zigarette bei 56 Cent liegen, der Preis für eine 19-er Packung also bei 10,72 Euro. Adams' Einschätzung zufolge würde mit solchen Preisen vor allem bei Jugendlichen vermehrt erreicht, dass sie gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen. Ihnen fehlte schlicht und einfach das Geld. Eine wirklich drastische Tabaksteuererhöhung wirke somit der Strategie der ZIgarettenindustrie "Kriegen wir sie jung, kriegen wir sie für ein ganzes Leben" entgegen. Die Hoffnung des Wissenschaftlers: Damit werde den Jugendlichen ihre Zukunft zurückgegeben.


21.11.2003 | Künast gegen Tabakanbau

Tabak pflanzen soll sich nicht mehr lohnen, findet Renate Künast. Die deutsche Landwirtschaftsministerin (Die Grünen) fordert deshalb eine EU-weite Senkung der Subventionen für den Anbau von Tabak.

Wie Künast gegenüber der Financial Times Deutschland bekannt gab, fördert die EU diesen Landwirtschaftszweig jährlich immer noch mit rund einer Milliarde Euro, vor allem in Italien, Griechenland und Spanien. In Deutschland leben rund 1000 Betriebe von dem Zigarettenrohstoff. Deren künftige Situation sieht Künast optimistisch: Bei einer Minderung des Zuschusses auf ein Drittel würden die Bauern sehr schnell „sehen, dass sich andere Produkte besser rechnen“, sagte Künast gegenüber der Financial Times Deutschland


18.10.2003 | Rauchen wird ab Januar teurer

Berlin - Zur Mitfinanzierung der Gesundheitsreform hat der Bundestag mit der Mehrheit von Rot-Grün die Erhöhung der Tabaksteuer in drei Stufen beschlossen. Danach müssen Raucher bereits ab Januar 1,5 Cent pro Zigarette mehr bezahlen, weitere Erhöhungen um denselben Betrag sind für den 1. Oktober 2004 und den 1. Juli 2005 vorgesehen. Bis 2005 soll die Schachtel insgesamt etwa einen Euro mehr kosten. Um ein Ausweichen der Raucher auf andere Produkte zu verhindern, wird auch die Steuer auf Zigarren und Zigarillos, für Feinschnitt und für Pfeifentabak erhöht.

Der Bundesrat muss der erhöhten Tabaksteuer anders als den meisten übrigen Reformgesetzen nicht zustimmen, es kann also zum Jahresanfang in Kraft treten. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hatte sich den Plänen der eigenen Reihen entgegengestellt; er befürwortete eine geringere Anhebung. Rot-Grün geht davon aus, dass es durch die Tabaksteuererhöhung im kommenden Jahr etwa 1,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen geben wird, in den darauf folgenden Jahren etwa 1,9 und 2,1 Milliarden Euro.

Grundsätzlich gibt es zwar bei der Union keinen Widerspruch gegen die geplante Verwendung der zusätzlichen Einahmen: Damit sollen die Krankenkassen versicherungsfremde Leistungen finanzieren. Die CDU/CSU-Fraktion befand jedoch die Anhebung als zu hoch. Dadurch gingen Arbeitsplätze verloren, hieß es. Zweifel hatte sie auch hinsichtlich der Prognose, dass teurere Zigaretten vor allem Jugendliche künftig vom Rauchen abhielten. Vielmehr werde es ein Ausweichen etwa auf günstigere EU-Produkte geben.
BM


07.10.2003 | ödp verurteilt Klage gegen europäisches Tabakwerbeverbot: Bundesregierung fördert damit durch Rauchen verursachten Krebs

Der Landesverband Baden-Württemberg der Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) verurteilt scharf die von der Bundesregierung gerade erneut eingereichte Klage gegen das geplante europäische Tabakwerbeverbot. Es ist schlimm genug, dass die EU den Tabak-Anbau jährlich mit 2 Milliarden Euro subventioniert, zugleich aber auch Anti-Tabak-Kampagnen finanziell fördert. Die von der Deutschen Krebshilfe zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Deutschen Krebsforschungszentrum aus Anlass der Europawoche gegen den Krebs herausgegebenen neuen Informationsblätter für Patientinnen und Patienten empfehlen außer einer Teilnahme an der Früherkennung auch einen gesunden Lebensstil und einen Verzicht auf das Rauchen. „Wenn jetzt die Bundesregierung gegen das geplante europäische Tabakwerbeverbot erneut klagt,“ so Landesvorsitzender Bernd Richter aus Rottweil, „so konterkariert sie die jahrelangen Präventionsbemühungen“.


15.09.2003 | Kindesmisshandlung Passivrauchen

Jedes zweite Kind wird schon früh für ein ganzes Leben geschädigt

Zum Weltkindertag am 20. September 2003

Tabakrauch ist die größte Umweltverschmutzung in Innenräumen. Während die Arbeitgeber ihre nicht­rauchenden Mitarbeiter seit Oktober letzten Jahres laut § 3a Arbeitsstättenverordnung wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch schützen müssen, bleibt die Hälfte der Kinder im Elternhaus ohne jeglichen gesetzlichen Schutz. Zwar raucht nur rund ein Drittel der Erwachsenen, doch in jedem zweiten Haushalt greifen entweder beide Eltern oder Vater oder Mutter zum Glimmstängel.

 Rauchen in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Denn das Ausmaß der Gesundheitsschädigung durch das Passivrauchen (der Aufnahme von Tabakrauch aus der Raumluft) ist groß: plötzlicher Säuglingstod, Kopfschmerzen, Schwindel, Husten, Heiserkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Mittelohrentzündungen, Asthma, Lungenfunktionsstörungen, Lungenentzündung, Bronchitis, Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Hirnhautentzündungen, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, Lernschwierigkeiten, Krebs.

 Kinder von rauchenden Schwangeren wachsen im Mutterleib langsamer und haben im Durchschnitt ein um 200 Gramm verringertes Geburtsgewicht. Das Risiko von Früh-, Fehl- und Totgeburten steigt mit der Zahl der gerauchten Zigaretten. Schwangere Raucherinnen konsumieren pro Tag im Durchschnitt 13 Zigaretten. Die ungeborenen Kinder sind damit den Schadstoffen von 3.640 Zigaretten ausgesetzt. Hinzu kommen die Schadstoffe, die Schwangere durch Passivrauchen aufnehmen.

  Wer sein Kind wirklich liebt, hält Tabakrauch von ihm fern – sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt. Passivrauchen stellt eine Kindesmisshandlung dar! Die Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID) fordert deshalb alle rauchenden Eltern auf, diese Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und ihre Kinder keinem Tabakrauch mehr auszusetzen.


08.09.2003 | Richtlinie über Herstellung, Aufmachung und Verkauf von Tabakerzeugnissen

 

Text der Pressemitteilung der EU-Kommission:


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Kommission entscheidet über visuelle Gesundheitswarnungen auf Zigarettenpackungen

Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen? so lautet eine der 14 gesundheitsbezogenen Warnungen auf Verpackungen von Tabakerzeugnissen in der EU, für die die Europäische Kommission nun Farbfotografien und Abbildungen einführen will, die ebenfalls auf den Zigarettenpackungen angebracht werden können. Die Kommission hat eine Entscheidung angenommen, die den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eröffnet, ab dem 1. Oktober 2004 solche Bilder im Rahmen der vorgeschriebenen Gesundheitswarnungen auf Tabakerzeugnissen zu verwenden. Außerdem wurden darin entsprechende Bedingungen für diese Verwendung festgelegt. Die Entscheidung der Kommission ist eine Folgemaßnahme zu der Tabakrichtlinie aus dem Jahr 2001 (vgl. IP/01/702), die bereits eine Vergrößerung der Gesundheitswarnungen auf den Verpackungen von Tabakerzeugnissen vorschrieb: Seit dem 30. September 2003 müssen diese Hinweise in schwarzem Fettdruck auf weißem Hintergrund erscheinen und mindestens 30 % der Vorderseite sowie mindestens 40 % der Rückseite der Zigarettenpackung einnehmen. Gleichwohl ist der nächste Schritt d. h. die Verwendung von Abbildungen als Warnhinweis nicht verpflichtend. In Drittländern wie Kanada oder Brasilien werden bereits drastische Fotos gezeigt, zum Beispiel sterbende Krebspatienten oder vom Krebs zerfressene Lungen, um die vorgeschriebenen Gesundheitswarnungen zu unterstreichen. Während der Verhandlungen über die Richtlinie von 2001 haben sich mehrere EU-Mitgliedstaaten sowie zahlreiche Mitglieder des Europäischen Parlaments für die Einführung visueller Warnhinweise in Europa ausgesprochen. Da die Kommission dafür zuständig ist, eine zentrale Bibliothek von Farbfotografien und anderen Abbildungen anzulegen, aus der die Mitgliedstaaten dann auswählen können, hat sie zudem eine Ausschreibung veröffentlicht, in der Interessenten für die Erstellung und Erprobung einschlägiger Bilder gesucht werden.

Wir müssen neue, innovative Wege finden, um der Öffentlichkeit drastisch vor Augen zu führen, dass 50 % aller Raucher an den Folgen des Tabakkonsums sterben. Forschung und praktische Erfahrung in Ländern, die ihre Gesundheitswarnungen bereits mit Farbbildern versehen, haben gezeigt, dass dies die stärkste Wirkung hat. Ein eindringliches Bild sagt wirklich mehr als tausend Worte. Diese Bilder machen deutlich, welchen Schaden das Rauchen konkret anrichten kann. Die Kommission wird den EU-Mitgliedstaaten eine Bibliothek mit zuvor getesteten Fotografien und Abbildungen bereitstellen, aus denen diese dann die geeignetsten und Erfolg versprechendsten auswählen können.

Es gibt keine rechtliche Verpflichtung für die Regierungen, Warnhinweise in Bildform einzuführen, doch sind der Erfolg der Maßnahmen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger unschlagbare Argumente, sagte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar David Byrne.

Gesundheitswarnungen müssen stärker aufrütteln
Rauchen gilt als wichtigste vermeidbare Ursache für Krankheit und vorzeitigen Tod in der Welt. Alles deutet darauf hin, dass Raucher und potenzielle Anfänger sich der Art des Risikos oder des Ausmaßes der Gefahr von Tabakerzeugnissen nicht im vollen Umfang bewusst sind. Über die oberflächliche Wahrnehmung hinaus, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist das Wissen in der Öffentlichkeit um die Gesundheitsrisiken des Rauchens unzureichend. Gesundheitsbezogene Warnhinweise können ein wirksames Mittel darstellen, um über Risiken zu informieren und vom Rauchen abzuhalten, vorausgesetzt, sie sind gut sichtbar angebracht und bieten einschlägige Informationen. Aus diesem Grund wurde durch die Tabakrichtlinie von 2001 (2001/37/EG) die Größe und Sichtbarkeit der Gesundheitswarnungen verbessert.

Das Beispiel Kanadas, wo visuelle Warnungen seit 2001 vorgeschrieben sind, sowie internationale Studien machen deutlich, dass Gesundheitshinweise in Bildform eine wesentlich stärkere Wirkung haben als Hinweise in Textform.

Gemäß Artikel 5 Absatz 3 der Tabakrichtlinie schafft die Europäische Kommission Regeln, die den Mitgliedstaaten die Einführung von Warnungen in Bildform ermöglichen, aber nicht vorschreiben. Die von der Kommission angenommene Entscheidung ist das Ergebnis von Konsultationen mit den interessierten Kreisen insbesondere der Fachwelt des Gesundheitswesens und der Tabakindustrie und den Mitgliedstaaten.

Eine EU-Bibliothek mit visuellen Gesundheitswarnungen

Im Einklang mit der Entscheidung richtet die Europäische Kommission eine zentrale Bibliothek von gesundheitsrelevanten Farbfotografien und anderen Abbildungen ein. Mitgliedstaaten, die auf ihrem Hoheitsgebiet visuelle Warnungen verwenden wollen, müssen zu diesem Zweck auf Bilder und Texte aus dieser Bibliothek zurückgreifen. Dies vermeidet Probleme mit dem freien Verkehr von Tabakerzeugnissen in der EU: entsprechende Warnungen, die in einem Mitgliedstaat auf Zigarettenpackungen angebracht werden, sind somit in der ganzen EU gültig. Ferner bedeutet dies, dass Mitgliedstaaten, die in Erwägung ziehen, solche Warnhinweise einzuführen, keine Ausgaben für deren Entwicklung haben.

Warnhinweise können die Nummer einer Raucher-Hotline enthalten

Eine aufrüttelnde Gesundheitswarnung lässt sich ideal mit der Angabe einer Telefonnummer oder einer Internetadresse kombinieren, wo man sich über das Aufgeben des Rauchens informieren kann. Daher bietet die Entscheidung die Möglichkeit, den Warnhinweisen Telefonnummern für Raucher-Hotlines, E-Mail-Adressen oder Internet-Adressen hinzuzufügen.

Binnenmarktvorschriften

Die Mitgliedstaaten sind nicht zur Einführung von visuellen Warnhinweisen verpflichtet. Aber sie haben auch nicht das Recht, die Einfuhr von Zigaretten aus EU-Mitgliedstaaten zu beschränken, die diese Warnungen verwenden.


01.07.2003 | EU-Tabakrichtlinie: Zigaretten enthalten künftig weniger Teer und Nikotin

Ab Ende September 2003 dürfen irreführende Bezeichnungen wie "Leicht" oder "Mild" nicht mehr auf der Verpackung von Tabakerzeugnissen verwendet werden. Diese neue Tabakrichtlinie verabschiedete das EU-Parlament Mitte Mai in Brüssel.

Darüber hinaus legen die EU-Vorschriften fest, dass Zigaretten ab Januar 2004 nicht mehr wie bisher zwölf Milligramm Teer, sondern nur noch zehn Milligramm Teer pro Zigarette enthalten dürfen. Auch der Nikotingehalt wird auf ein Milligramm je Zigarette begrenzt. Der Kohlenmonoxidgehalt darf 10 Milligramm pro Stück nicht mehr überschreiten.

Außerdem schreibt die Richtlinie vor, dass mindestens 30 Prozent der Verpackungsoberfläche mit Warnhinweisen versehen werden muss. Diese lauten zum Beispiel: "Rauchen ist tödlich" oder "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu". Und auf der Packungsrückseite muss ein ergänzender Warnhinweis aufgedruckt sein, der mindestens 40 Prozent der Fläche einnimmt, beispielsweise "Raucher sterben früher" oder "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs".


21.05.2003 | WHO beschließt einstimmig Anti-Tabak-Konvention

Die 192 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben am Mittwoch in Genf die erste Anti-Tabak-Konvention zum weltweiten Kampf gegen das Rauchen verabschiedet. Die in dreijährigen Verhandlungen erzielten Vereinbarungen wurden auf der 56. WHO-Generalversammlung ohne Gegenstimmen gebilligt.

Die scheidende WHO-Generaldirektorin Gro Harlem Brundtland sprach von einem historischen Augenblick. „Heute handeln wir, um Millionen von Leben zu retten und die Gesundheit kommender Generationen zu schützen", sagte sie in Genf. Die im März dieses Jahres nach langwierigen Verhandlungen ausgehandelte Konvention zur Kontrolle des Tabaks tritt in Kraft, sobald 40 Länder den Vertrag ratifiziert haben. Bis zur Umsetzung der Maßnahmen könnte gerade in Entwicklungsländern mit schwach ausgeprägten Verwaltungsstrukturen viel Zeit vergehen.

„Dies ist nicht das glückliche Ende der Geschichte, sondern der Beginn einer neuen Herausforderung für die WHO“, sagte der Chef der japanischen Delegation, Yoshio Kimura. Seine Regierung, die Anteile am Tabakkonzern Japan Tobacco International besitzt, hatte sich der Vereinbarung lange widersetzt. Dies galt auch für die Vereinigten Staaten, deren Gesundheitsminister Tommy Thompson am Mittwoch jedoch erneut die volle Unterstützung seines Landes für das Abkommen zusicherte. Es handelt sich um das erste internationale Regelwerk im Gesundheitswesen. Die neuseeländische Gesundheitsministerin Annette King sagte, allein während der vierjährigen Verhandlungen über das Abkommen seien 20 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben.

Nach Möglichkeit Tabak-Verbot

Nach der Konvention sollen die Mitgliedsstaaten die Werbung für Tabakprodukte verbieten oder zumindest einschränken, falls ein Verbot nach ihrer Verfassung nicht möglich ist. Die Gefahren des Paßivrauchens sollen durch schärfere Kontrollen der Luft in Gebäuden gemindert werden. Die auf Zigarettenschachteln abgedruckten Hinweise auf die mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsrisiken sollen stark vergrößert werden: Sie sollen mindestens die halbe Oberfläche einer Schachtel einnehmen und könnten durch Bilder von geschädigten Lungen ergänzt werden. Begriffe wie „mild“ sollen ganz von den Packungen verbannt werden. Zudem sieht die Vereinbarung schärfere Maßnahmen gegen Zigarettenschmuggel vor.

Deutschland hatte sich im Verlauf der Verhandlungen gemeinsam mit Amerika und Japan vor allem gegen weit reichende Einschränkungen bei der Tabak-Werbung stark gemacht. Die drei Länder wollen nun einige Änderungen der Konvention durch Protokollzusätze erreichen.

Deutschland unterstützt Konvention grundsätzlich

Das Bundesgesundheitsministerium hatte versichert, dass Deutschland die Konvention „grundsätzlich“ unterstütze. Die Bundesregierung bezweifle aber, dass ein generelles Verbot der Tabakwerbung ein geeignetes Mittel der Prävention sei, sagte eine Sprecherin. Man bevorzuge „abgestufte Beschränkungsmaßnahmen“. In der Konvention wird nun darauf hingewiesen, daß den jeweiligen Verfassungen Rechnung zu tragen sei.

Ziel der Konvention ist es, die Zahl der derzeit jährlich knapp fünf Millionen Todesopfer durch Tabakkonsum zu verringern.

 


16.05.2003 | Erhöhung der Tabaksteuer schafft Arbeitsplätze!

 

Bei jeder Erhöhung der Tabaksteuer erklingt das Lied vom Abbau der Arbeitsplätze. Dabei verschweigen die Glimmstängelhersteller geflissentlich, dass sie seit 1960 70.000 Arbeits­plätze abgebaut haben – und das trotz einer Vervielfachung der Produktionsmengen. Im Jahr 1960 weist das Statistische Bundesamt noch 80.000 Beschäftigte (nur alte Bundesländer!) in der Tabakindustrie aus. Danach sank die Zahl der Arbeitsplätze kontinuierlich um durchschnittlich fast 2000 pro Jahr auf 10.314 am Ende des Jahres 2002 (alte und neue Bundesländer). Kein Wirtschaftszweig hat auch nur einen annähernd vergleichbaren Arbeitsplatzabbau hinter sich bei gleichzeitig ständig steigendem Absätzen und Umsätzen.

Hinzu kommt, dass die Zigarettenkonzerne es verstanden haben, Produktionsstandorte in einem Bundesland zu schließen und in einem anderen mit zwei- und dreistelligen DM-Millionen an staatlichen Zuschüssen zu errichten. Am alten Standort gingen alle Arbeitsplätze verloren und am neuen reichte die halbe Mannschaft aus, um Produktionsrekorde aufzustellen. Dass das Geschäft mit Sucht­drogen ein sehr ertragreiches Geschäft ist, wurde den Arbeitnehmern der Abgang finanziell versüßt, so dass keine Klage laut wurde.

Jeder Euro, der nicht für Tabak ausgegeben wird, fließt in andere Wirtschaftsbereiche. Diese sind wesentlich arbeitsintensiver als die Tabakindustrie. Ein Beschäftigter in der Tabakverarbeitung sorgt für einen mehr als sechs Mal so hohen Umsatz wie im Durchschnitt ein Beschäftigter im gesamten Verarbeitenden Gewerbe. Selbst wenn man den Anteil der Tabaksteuer und die Handelsspanne herausrechnet, verhilft die Automation dem in der Tabakverarbeitung Beschäftigen noch zu einem doppelten Umsatzplus. Ein Rückgang des Tabakkonsums – und der ist mit jeder stärkeren Tabak­steuererhöhung verbunden, führt deshalb zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Für hundert Arbeitsplätze, die in der Tabakindustrie verloren gehen, entstehen in anderen Wirtschaftszweigen mehr als zweihundert neue.

Ernst-Günther Krause

geschäftsführender Vizepräsident NID

 


19.02.2003 | Gesetzgeber fördert Raucherentwöhnung

Seit dem 3. Oktober steht der Nichtraucherschutz im Arbeitsleben auf einer verschärften Gesetzesgrundlage. Unternehmen müssen künftig für Rauchfreiheit im gesamten Betrieb sorgen.

Mit der Verschärfung der bestehenden Verordnung wird den "eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung getragen, die grundsätzlich von der Gesundheitsschädlichkeit des Passivrauchens ausgehen."
Nichtraucherschutz wird mit der neuen Arbeitsstättenverordnung zum konkreten Beitrag zum Arbeitsschutz und zur betrieblichen Gesundheitsförderung. "Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nichtrauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind", heißt es in Absatz 1 dazu. Der Arbeitsgeber hat die Wahl: Er kann Raucher und Nichtraucher räumlich trennen, Raucherzonen schaffen oder lüftungstechnische Maßnahmen ergreifen. Die Verpflichtung zur rauchfreien Arbeitsstätte greift übrigens unabhängig davon, ob sich nichtrauchende Kollegen von Qualm belästigt fühlen oder nicht. Abschließender Tipp des Gesetzgebers ist ein Appell an die Arbeitgeber, die neue Situation dazu zu nutzen, den Anteil der nikotinabhängigen Mitarbeiter "durch Unterstützung der Rauchentwöhnungswilligen mit geeigneten Maßnahmen zu veringern".


18.02.2003 | Atemwegs- Erkrankungen an der Spitze

In 27,5 Prozent aller Fälle werden Arbeitnehmer wegen Erkrankungen der Atemwege arbeitsunfähig geschrieben. Während die Zahl im letzten Jahrzehnt in den neuen Bundesländern stetig abnahm...

...stieg sie im Westen im selben Zeitraum leicht an (+ 0,7 Prozent). Diese Zahlen legt der Bundesverband der Betriebskrankenkasen (BKK) für das Jahr 2000 vor. Danach folgen Muskel- und Skeletterkrankungen mit 18 Prozent vor Krankheiten der Verdauungsorgane mit 12,1 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen (10,2 %). Bei der Dauer der Ausfälle liegen Atemwegskrankheiten auf Platz zwei hinter den Muskel- und Skeletterkrankungen. Im Schnitt bleiben damit Krankgeschriebene 27,7 Prozent der Ausfalltage zu Hause, Atemwegserkrankte 16,5 Prozent.


08.01.2003 | Landesgesundheitskonferenz zum Tabakwerbeverbot

Mit einer aktuellen Entschließung nimmt die Landesgesundheitskonferenz mit Unverständnis und Enttäuschung zur Kenntnis, daß die Bundesrepublik Deutschland als einziger Mitgliedstaat der Europäischen Union im EU-Ministerrrat gegen ein flächendeckendes Tabakwerbeverbot votiert hat und nunmehr erwägt, Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen die Richtlinie zu erheben. Die Landesgesundheitskonferenz betont, daß die Reduzierung des Tabakkonsums, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aufgrund der durch das Rauchen bedingten erheblichen Gesundheitsschäden die zentrale vorbeugende Strategie sein muß.

Die Landesgesundheitskonferenz weist darauf hin, daß die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen sowohl in gemeinschaftlichen als auch in Einzelprojekten mit großem Engagement Initiativen im Bereich der Tabakprävention bei Jugendlichen gestartet haben, z.B. in Form der gemeinschaftlichen Landesinitiative "Leben ohne Qualm - LOQ". Dies gelte auch für zahlreiche andere Akteure in Deutschland - nicht zuletzt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Diese - auch mit beachtlichem finanziellen Einsatz - durchgeführten Aktivitäten verlören jedoch an Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft, wenn sie nicht auch auf Bundes- und Europaebene durch entsprechende Entscheidungen stützt werden. Die europapolitische Haltung der Bundesregierung in der Frage des Tabakwerbeverbots konterkariere diese Bemühungen.


17.12.2002 | Deutsche gegen Tabakwerbung

Bürger überstimmen Parlamentarier: In einer Tagesschau-Umfrage sprachen sich 72 Prozent der Homepage-Besucher für ein komplettes Tabak-Werbeverbot aus - der Bundestag ist dagegen.

Mit ihrer Ankündigung, gegen das vom EU-Ministerrat geplante europaweite Tabak-Werbeverbot ab 2005 zu kämpfen, steht die deutsche Bundesregierung schon wieder ohne Mehrheit in der Bevölkerung da: Auf der Homepage der Tagesschau votierten 72 Prozent der User für das Werbeverbot für ein Produkt, das jedes Jahr allein in Deutschland weit über 100.000 Konsummenten tötet. Nurf 29,9 Prozent sind dafür, dass weiterhin Anzeigen für Zigaretten in Zeitungen, Zeitschriften, im Radio und Internet für die Glimmstängel erscheinen dürfen. Unter anderem wegen der schwierigen Lage auf dem Zeitungsmarkt will Berlin dem Brüsseler Weg nicht folgen.

 

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